Die SVA Potsdam bietet nahezu zum gesamten Themenbereich „Manövrieren“ Dienstleistungen an. Der Fokus der Dienstleistungen liegt dabei auf der Durchführung von Modellversuchen, die entweder mit freifahrenden Modellen in der Schlepprinne der SVA Potsdam oder auf freien Gewässern realisiert werden. Unterwasserfahrzeuge werden freifahrend oder auch an einer SUBPMM-Anlage untersucht.
Manövrierversuche werden sowohl für konventionelle Schiffstypen als auch für spezielle Schiffe wie z. B. schnelle Schiffe (Halbgleiter und Gleitboote), Doppelendfähren und Unterwasserfahrzeuge angeboten. Als Ergebnis erhält der Kunde Aussagen über die dynamische Stabilität, die Einhaltung von Kriterien (z. B. der IMO MSC.137 (76)), das Wheelhouse Poster, das Verhalten des Schiffes bei konkreten Manövern, die DP-Capability, usw.
Die Manöversimulation kann sowohl auf Versuchen als auch auf Berechnungen basieren. Mit eigener Software kann das Manövrierverhalten von Schiffen berechnet und simuliert werden. Das ist besonders im Entwurfsstadium hilfreich, wenn verschiedene Varianten verglichen werden müssen. Auch Manövrieren im Seegang ist durch die Softwareprodukte simulierbar. Darüber hinaus verfügt die SVA Potsdam über ein hochmodernes Bahn-Verfolgungssystem, mit dem das Bewegungsverhalten von Schiffsmodellen in der Schlepprinne sehr genau gemessen werden kann.
Das Verhalten beim dynamischen Positionieren (DP-Capability) ist gerade im Offshore-Bereich von besonderem Interesse. Auch hier unterstützt die SVA Potsdam ihre Kunden mit Modellversuchen und Berechnungen zur Erstellung eines Capability-Plots.
Großausführungsmessungen werden mit eigenem Team und eigenem Aufzeichnungs-System (DGPS) durchgeführt. Die Messungen an der Großausführung beinhalten neben der Bestimmung des Manövrierverhaltens auch Meilenfahrten, Leistungs-, Vibrations- und Geräuschpegelmessungen sowie Kavitationsbeobachtungen.