Durch den Einsatz moderner CFD-Werkzeuge können an der SVA Potsdam nominelle und effektive Nachstromfelder sowohl für den Modellmaßstab als auch für Großausführungen berechnet werden und damit bereits beim hydrodynamischen Entwurf essentielle Informationen für den Propellerentwurf bereitgestellt werden. Die viskose Berechnung des Nachstromfeldes ist eine Routineanwendung an der SVA Potsdam.

 

 

Die Grenzschicht in der Modellrechnung (links) ist im Vergleich relativ dicker als bei der Großausführung (rechts), was zu relativ geringeren viskosen Verlusten bei der Großausführung führt.

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Betrachtet man das Nachstromfeld in der Propellerebene, kann man sehen, dass die Isolinien gleicher Nachstromziffer bei der Großausführung (rechts) ziemlich konzentrisch nach innen verschoben sind. Dieser Umstand führt zu höheren Gradienten im Nachstrom der Großausführung. Genaue Kenntnis des Nachstromfeldes der Großausführung ist daher eine notwendige Voraussetzung für einen erfolgreichen Propellerentwurf. Man kann heute davon ausgehen, dass numerische Berechnungen des Nachstromfeldes der Großausführung genauer sind als die Extrapolation von experimentellen Ergebnissen, die häufig auf veralteten empirischen Formeln beruht. Die Nachstromberechnungen wurden u. a. mit den Daten des KCS Testfalls validiert.

 

 

Die SVA Potsdam bietet ihren Kunden eine gründliche und qualitativ hochwertige Analyse der Nachstromfelder von Modell und Großausführung, wobei die Maßstabseffekte sogar von Zwei- und Dreischraubern und von Schiffen mit speziellen Anhängen bewertet werden können. Damit erhält der Kunde Daten, mit denen eine optimale Lösung für das untersuchte Problem erstellt werden kann, z. B. beim Propellerentwurf oder für Modifikationen am Rumpf bei besonderen Fragestellungen.